Bundesverdienstorden an Karin Dittrich-Brauner verliehen

Karin Dittrich-Brauner wurde mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Aus diesem Anlass kamen am vergangenen Freitag neben Staatssekretär Dr. Manuel Lösel aus Wiesbaden und Bürgermeister Christof Heller rund 100 Gäste in das Dorfgemeinschaftshaus nach Klein-Rechtenbach. Freunde, Verwandte, Kollegen: Sie alle wollten dabei sein, als die Medaille im Rahmen einer Feierstunde an Karin Dittrich-Brauner verliehen wurde.

Bildunterschirft: Karin Dittrich-Brauner umrahmt von Bürgermeister Christof Heller und Staatssekretär Dr. Manuel Lösel (rechts)

Ehrenamtliche Stiftungsarbeit und Engagement vor Ort in Hüttenberg

Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich Karin Dittrich-Brauner, die seit 1990 mit ihrer Familie in Klein-Rechtenbach lebt, ehrenamtlich, zunächst vor allem für die Pfadfinderbewegung im Stamm „Greif“ in Wetzlar. Bereits im Alter von 18 Jahren leitete sie eine große Gruppe von Jugendlichen. Seit im Jahr 1998 die Stiftung Pfadfinden gegründet wurde, bekleidete Karin Dittrich-Brauner in dieser Organisation ein Amt im Vorstand. Die Stiftung fördert die Verbreitung der Ziele der Pfadfinder und unterstützt innovative Projekte des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. So soll die Idee „Pfadfinden“ auch zukünftig attraktiv bleiben. Später übernahm sie den Vorsitz der Stiftung und ist bis heute in dieser Funktion ehrenamtlich tätig. „Sie haben sich im Laufe der Jahre unermüdlich dafür eingesetzt, dass die zunächst zarten Strukturen der Stiftung zu etwas Stattlichem herangewachsen sind, haben Projekte bekannt gemacht und Gelder generiert“, begründete Staatssekretär Lösel die Vergabe der Auszeichnung. „ Das Bundesverdienstkreuz bekommt man nicht einfach so geschenkt“, führte er weiter aus, „unter den vielen Ehrenamtlichen in Deutschland gibt es Sterne, die sich besonders verdient gemacht haben. Sie sind ein Stern.“

Bürgermeister Heller verleiht die Ehrennadel der Gemeinde Hüttenberg

Bürgermeister Christof Heller beschrieb das ehrenamtliche Engagement von Karin Dittrich-Brauner in der Gemeinde Hüttenberg, wo sie an verschiedenen Projektgruppen im Gemeindeentwicklungsprozess mitwirkte, die Präsentation der Ergebnisse moderierte und schließlich auch die Facebook-Seite „Wir in Hüttenberg“ einrichtete und tagesaktuell pflegt: “Die Gemeinde Hüttenberg hat Glück gehabt. Wir konnten in all diesen Projekten von Ihren beruflichen Qualifikationen profitieren. Ihre Fähigkeit, Prozesse zu moderieren und zu steuern, ohne sie zu manipulieren, Projekte inhaltlich zu bereichern, ohne sie zu dominieren, und Impulse für das Gemeinwesen zu geben, ohne eigene Interessen zu verfolgen, war in den vergangenen Jahren eine wirkliche Bereicherung für unsere Gemeinde. Wir sind alle sehr froh, dass es Sie für Hüttenberg gibt.“

Bildunterschrift:

Die Urkunde, der Bundesverdienstorden am Bande für offizielle Anlässe, die goldene Anstecknadel für das Revers und die Ehrennadel der Gemeinde Hüttenberg

Vorgeschlagen für die Auszeichnung wurde Karin Dittrich-Brauner von Mitgliedern des Kuratoriums der Stiftung Pfadfinden. Der Schatzmeister der Stiftung, Roland Fiedler, arbeitet schon seit vielen Jahren ehrenamtlich Seite an Seite mit der Geehrten und kennt ihre Stärken: „Mit deiner ruhigen Disziplin treibst du uns an und hältst die Stiftung im Auftrieb.“

Karin Dittrich-Brauner zeigte sich gerührt von den vielen Gästen und dem lang anhaltenden Applaus im Anschluss an die Verleihung des Ordens. In ihrer Ansprache hatte sie drei große Themen als Botschaft: Die Jugend zum Mitwirken in demokratischen Prozessen zu bewegen, das Ehrenamt als Weg zum Gestalten zu fördern und Frauen zu ermutigen, sich für ihre Themen stark zu machen und dafür auch öffentlich Verantwortung zu übernehmen. Trotz ihrer großen Familie und ihrer Leitungsposition in einer Beratungsgesellschaft gehört es für sie selbstverständlich dazu, viel Zeit für ihre Ehrenämter einzuplanen und zu investieren.

Fotos: Thomas Sitte


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