Achtung Hundehalter: Fälle von Staupe und Fuchsräude in Hüttenberg

In dieser Woche wurde ein an Staupe erkrankter Fuchs in der Gemarkung Hochelheim aufgefunden, zuvor bereits zwei Waschbären mit den gleichen Symptomen in Hörnsheim und in Volpertshausen. Es ist davon auszugehen, dass alle Ortsteile der Gemeinde und deren Umgebung von Staupe und – wie zuvor berichtet – von Fuchsräude betroffen sind.

Die Staupe wird durch ein Virus verursacht und ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit für Hunde und andere heimische Fleischfresser wie Fuchs, Wolf, Dachs, Frettchen, Nerz, Wiesel und Waschbär. Übertragen wird die Krankheit durch Sekrete und Exkremente. Auch verendete Wildtiere können das Virus durch direkten Kontakt weiter übertragen und stellen somit eine Infektionsquelle für weitere Tiere dar. Generell sind Hunde jeden Alters gefährdet. Besonders häufig erkranken jedoch junge, ungeimpfte Hunde im Alter von drei bis sechs Monaten.
Hundehalter werden deshalb zu besonderer Vorsicht aufgerufen.
Staupe führt zu ganz unterschiedlichen Symptomen, die hauptsächlich die Atemwege, den Magen-Darm-Trakt sowie das Nervensystem des Hundes betreffen. Typisch sind eitriger Augen- und Nasenausfluss, Husten, Lähmungen, epileptische Anfälle und die Verhornung von Zehenballen.
Bei Wildtieren führt der parasitäre Befall in der Regel zum Tod. Infizierte Hunde müssen umgehend in tierärztliche Behandlung gegeben werden. Zur eigenen Sicherheit wird das Führen der Hunde an der Leine generell für alle Spaziergänge in Wald- und Feld empfohlen. Sollten verendete Tiere gefunden werden, bitten wir um eine kurze Nachricht an den zuständigen Jagdpächter. Diese finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik „Rathaus & Bürgerservice“ – „Wildunfälle“.


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