Cool bleiben, wenn es brenzlig wird

32 Kinder und Jugendliche haben zusammen mit ihren Betreuern bewiesen, dass sie auch in gefährlichen Situationen einen kühlen Kopf behalten und damit im Ernstfall Leben retten können. “Im Dorfgemeinschaftshaus Reiskirchen brennt es“, so hieß die Einsatzlage für die Großübung der Hüttenberger Jugendfeuerwehren. Sicher und überlegt führten die jungen Akteure die Personensuche und den Löscheinsatz durch, so dass Jens Fritsch, stellvertretender Wehrführer aus Reiskirchen und verantwortlich für die Planung und Durchführung der Übung, rundherum zufrieden sein konnte.


Zahlreiche Bürger, Vertreter der politischen Gremien der Gemeinde Hüttenberg, Gemeindebrandinspektor Björn Jung und sein Stellvertreter Torben Petry, die Wehrführer der Ortsteilwehren sowie der Verbandsjugendfeuerwehrwart des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Reiner Jüngst, beobachteten, was die Nachwuchskräfte der Feuerwehren aus den Ortsteilen leisten.

„So eine gemeinsame Großübung dient vor allem dem Kennenlernen und dem Austausch der Jugendlichen, die ansonsten in der Feuerwehr ihres Ortsteils ausgebildet werden“, erklärt Carsten Loh, Jugendfeuerwehrwart der Gemeinde. Und fügt hinzu: „Natürlich erhoffen wir uns, dass Jugendliche mit der Volljährigkeit in die Einsatzabteilung unserer Feuerwehr übergehen und die erlernten Fähigkeiten dort ausbauen.“

„Wer als Jugendlicher gelernt hat, mit Notsituationen umzugehen, erhält wichtiges Rüstzeug für das erwachsene Leben“, erklärte der Erste Beigeordnete der Gemeinde, Rudi Weber, und warb für die Feuerwehr als Garant für Sicherheit und Hilfe: „Es ist vorbildlich und einfach toll, was ihr gezeigt habt.“


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