Neues Fahrzeug für Reiskirchener Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Hüttenberg, Standort Reiskirchen, hat aus der Beschaffungsaktion des Landes Hessen ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) mit 800 Liter fassendem Wassertank im Gesamtwert von 120.000 Euro erhalten. Das Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 6,5 Tonnen kann sechs Mann Besatzung aufnehmen. Durch Weiterverwendung existierender Gerätschaften konnten zusätzliche Anschaffungskosten gesenkt werden. Das Fahrzeug stellt eine Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene, mittlerweile 29 Jahre alte TSF Typ VW LT ohne Wassertank dar.

Bürgermeister Christof Heller stellte den neuen Wagen am Samstagnachmittag bei einer kleinen Feier im Feuerwehrgerätehaus offiziell in Dienst, nachdem das neue Einsatzfahrzeug zuvor von Pfarrer Joachim Grubert gesegnet wurde und die Übergabe der Fahrzeugschlüssel an Wehrführer Matthias Reinhardt erfolgt war. Christof Heller: "Mit der Indienststellung des neuen TSF-W möchte die Gemeinde einen weiteren Beitrag leisten, um den Brandschutz für ihre Bürger zu verbessern.“

Die einleitenden Worte sprach Hüttenbergs Gemeindebrandinspektor Björn Jung. Hierbei konnte er neben dem Bürgermeister und dem Wehrführer auch die Verbandsvorsitzenden des Feuerwehrverbandes Wetzlar, Michael Stroh und Friedel Mehlmann, sowie Mitglieder der Gemeindegremien herzlich willkommen heißen, dazu einige befreundete Feuerwehren und interessierte Bürger.

Jung bedankte sich bei den Gemeindegremien für die Bereitstellung der Mittel in Höhe von 60.000 Euro, mit denen sich die Kommune bei der Anschaffung des neuen Fahrzeugs an den Gesamtkosten beteiligt hätte. Dies betrage über die Lebensdauer des Fahrzeugs gesehen umgerechnet monatlich 2 Cent für jeden Bürger in Hüttenberg, erläuterte er. Der Gemeindebrandinspektor betonte ausdrücklich, dass das Geld gut angelegt wäre, da die Wehr somit nicht nur über ein modernes Einsatzfahrzeug verfüge, das mit neuester Fahrzeugtechnik ausgestattet sei, sondern auch ganz besonders mit deutlichen Verbesserungen seitens der Feuerwehrtechnik punkten könne. So seien im Fahrzeug neben dem 800 Liter fassenden Wassertank mit Schnellangriffseinrichtung und Hochleistungs-Tragkraftspritze auch modernste elektrische Gerätschaften wie Fahrzeugrundumbeleuchtung, Lichtmast, Nasssauger, Schmutzwasserpumpe sowie Stromerzeuger an Bord.

Die Fahrzeugdaten gab Wehrführer Matthias Reinhardt bekannt. Das Fahrgestell, ein IVECO Dailey, hat einen 2,3 Liter Dieselmotor Schadstoffklasse Euro 6, der 125 KW (160 PS) leistet. Der feuerwehrtechnische Aufbau wurde bei der altbewährten Firma Ziegler Feuerwehrtechnik in Mühlau bei Chemnitz durchgeführt.

Text und Fotos: Hans Werner Homberg


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