Bekanntmachungen

Hüttenberger Mitteilungsblatt - s Blättche

Hier finden Sie die vorletzte Ausgabe des Hüttenberger Mitteilungsblatts.


Kinderwerkstatt Hüttenberg - Termine im Herbst 2017 – Neuer Treffpunkt

Liebe Eltern und liebe Kinder.

Die Kinderwerkstatt startet nach den Sommerferien mit einem echten Werkstatt-Projekt:
Wir bauen Futterhäuschen aus Holz.

Dabei lernt ihr, mit dem passenden Werkzeug umzugehen. Alle Arbeitsschritte führt ihr unter Anleitung selbst durch: Messen, Sägen, Schleifen, Bohren, Schrauben.

Wir treffen uns immer donnerstags von 15.00-17.00 Uhr.

Achtung: Die Kinderwerkstatt ist umgezogen: Unser neuer Treffpunkt ist der Werkraum des NABU Hüttenberg im Untergeschoss des DGH Klein-Rechtenbach im Heiprichweg 1.

Ein großes „Dankeschön“ an den NABU Hüttenberg, dass wir so kurzfristig in Ihren Räumlichkeiten ein neues Zuhause gefunden haben und die Kinderwerkstatt weiterbestehen kann!

Wer Spaß am Werken hat, kann sich im Rathaus anmelden unter info@huettenberg.de oder unter der Rufnummer 06441/700624. Die Teilnahme an der Kinderwerkstatt ist für alle Kinder im Grundschulalter offen und kostet 1,50 Euro (Materialkosten) pro Termin. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Es sind noch vier Plätze frei für das neue Projekt.

Unsere Termine bis zu den Weihnachtsferien sind:

24. August / 07. September / 21. September / 05. Oktober / 26. Oktober / 09. November /
23. November / 07. Dezember.

Die Kinderwerkstatt wird ehrenamtlich betreut von Frau Ute Hohaus in Zusammenarbeit mit der Hüttenberger Jugendarbeit.


Kultursommerkonzert in Weidenhausen ist ausverkauft

Es sind leider auch keine Karten mehr an der Abendkasse am 19.8.2017 erhältlich.


Veranstaltungen des Seniorenbüros

Donnerstag, den 7.September 2017 um 16:00 Uhr
Vortrag: „Martin Luther“
Ein junger Augustinermönch verändert die Welt.
Mit seinen 95 Thesen leitete Martin Luther eine Entwicklung in der Katholischen Kirche ein, die er so nie abschätzen konnte. Welche Auswirkungen die Thesen des Reformators bis heute haben, was sein Leben prägte und welche kritischen Aspekte seiner Biographie häufig übersehen werden, beleuchtet Johannes Weil im Lebensbild des Theologen.
Referent: Dr. Johannes Weil
Ort: Begegnungsstätte/Seniorenzentrum Berliner Str. 10, Hüttenberg
Veranstalter ist das Seniorenbüro Hüttenberg. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, den 9. November 2017 um 16:00 Uhr
Vortrag: "Der 9. November: Schicksalstag der Deutschen"
Der 9. November markierte in der deutschen Geschichte häufig einen Wendepunkt. Referent Dr. Johannes Weil gibt einen Überblick über den häufig als „Schicksalstag“ deklarierten 9. November in der deutschen Geschichte und versucht, diese Ereignisse einzuordnen.
Ort: Begegnungsstätte/Seniorenzentrum Berliner Str. 10, Hüttenberg
Veranstalter ist das Seniorenbüro Hüttenberg. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag , den 16. November 2017 um 19:00 Uhr
Vortrag: "Schlaganfall - nur etwas für alte Leute?"
Vortrag mit Lichtbildern
Referent: Prof. Dr. Klaus Dieter Böhm, Ärztlicher Direktor der BDH-Klinik Braunfels
Ort: Bürgerhaus Rechtenbach, Im Saales 2
Diese Veranstaltung findet im Bürgerhaus, nicht in der Begegnungsstätte statt.
Veranstalter ist das Seniorenbüro Hüttenberg. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, den 29. November 2017 um 16:00 Uhr
Vortrag: „Vorsorge aktiv gestalten“
Haben Sie schon einmal über folgende Fragen nachgedacht? Wer entscheidet für mich, wenn ich selbst keine Entscheidungen mehr treffen kann? Können mein Ehegatte / meine Kinder dann für mich handeln und mich rechtlich vertreten? Sollte ich eine Vorsorgevollmacht und / oder Patientenverfügung verfassen? Wann und wie wird eine gesetzliche Betreuung eingerichtet?
Referentin: Mechthild Kühn vom Betreuungsverein Wetzlar Diakonie-Lahn-Dill
Ort: Bürgerhaus Rechtenbach, Im Saales 2
Veranstalter ist das Seniorenbüro Hüttenberg. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, den  5. Dezember 2017
Tagesausflug zum Weihnachtsmarkt
„Der Sternschnuppenmarkt“ nach Wiesbaden
Veranstalter: Seniorenbüro Hüttenberg


Vorsorgliche Chlorung des Trinkwassers

Betrifft auch Hüttenberger Ortsteile: Vorsorgliche Chlorung des Trinkwassers

Dies betrifft die Ortsteile Hüttenberg, Rechtenbach, Reiskirchen und Vollnkirchen: Die sehr engmaschigen Qualitätskontrollen mit täglich mehreren Wasserproben in den Gewinnungs- und Aufbereitungsanlagen des ZMW haben Hinweise auf eine geringfügige Verunreinigung des Wassers ergeben. Betroffen davon ist das Wasserwerk Stadtallendorf. Ursache sind vermutlich die starken Regenfälle Ende vergangener Woche. Hinweise auf eine Verunreinigung des Leitungsnetzes gibt es derzeit nicht. Vorsorglich wird das Trinkwasser deshalb nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf leicht gechlort. Dabei handelt es sich um eine Vorsichtmaßnahme, um Risiken so weit als möglich auszuschließen. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch den Gebrauch oder Genuss des Wassers ist derzeit nicht erkennbar. Das Wasser kann nach derzeitigem Kenntnisstand ohne Einschränkungen wie gewohnt genutzt werden.

Infotelefon des Wasserversorgers
Fragen nach dem Ereignis und den Ursachen der Verunreinigung sowie nach dem Stand der
Beseitigung beantwortet Ihr Wasserversorger.
Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Teichweg 24 , 35396 Gießen, Info-Telefon: 06428 9340, E-Mail: info@zmw.de


Öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung


Öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung am Montag, 21. August 2017 um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Rechtenbach, Im Saales 2, OT Rechtenbach

Tagesordnung:

1. Teil I
1.1. Protokoll vom 19.06.2017
2. Teil II
2.1. Gebührenrückerstattung im Streikfall; hier: Änderungssatzung
(Antrag des GVO vom 14.04.2015, GVT 11.05.2015, Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen vom 11.05.2015, HuF 08.06.2015, GVT 22.06.2015 + 07.12.2015, HuF 15.05.2017)
2.2. Einführung von pflegelosen Erdgräbern
(Antrag des Gemeindevorstandes vom 06.07.2017)
2.3. Erschließung des zweiten Bauabschnittes im Baugebiet „Auf der Höll“ im Ortsteil Reiskirchen
(Antrag der FWG-Fraktion vom 30.07.2017)
2.4. Tempo-30-Zonen in Hüttenberg
(Antrag der FWG-Fraktion vom 30.07.2017)
3. Teil III
3.1. Mitteilungen und Anfragen

Frank Benner, Geschäftsführer der Firma B+T Oberflächentechnik GmbH wird um 19 Uhr anwesend sein und seine Firma, die sich derzeit im Gewerbegebiet Obere Surbach ansiedelt, vorstellen.

Hüttenberg, 10.08.2017
Gez. Heinz Zörb, Vorsitzender der Gemeindevertretung


Ortsbeirat Reiskirchen

Öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Reiskirchen am Mittwoch, 23. August 2017 um 19:00 Uhr im kleinen Saal der Gaststätte "Schreier", OT Reiskirchen.

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Fortschreibung des Flächennutzungsplans inkl. Erläuterungen durch ein Fachbüro
3. Offene Punkte/ sonstiges

Hüttenberg, 11.08.2017
gez. Markus Lehnhardt, Vorsitzender des Ortsbeirats


Ortsbeirat Hüttenberg

Öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Hüttenberg am Freitag, 25. August 2017 um 18:30 Uhr im Aufenthaltsraum des Seniorenzentrums, Berliner Str. 10, OT Hüttenberg.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Fortschreibung des Flächennutzungsplans inkl. Erläuterungen durch ein Fachbüro
3. Noch offene Anfragen an den Gemeindevorstand aus der letzten Sitzung
4. Mitteilungen und Anfragen

Hüttenberg, 14.08.2017
gez. Dr. Johannes Weil, Vorsitzender des Ortsbeirats


Jakobskreuzkraut erkennen und entfernen

Das Jakobskreuzkraut ist eine einheimische Pflanze, die durch die intensive Landwirtschaft bis auf Restbestände verschwunden war. Seit einigen Jahren breitet sie sich allerdings wieder immer mehr aus und wird dadurch vor allem für Tiere gefährlich.  Dieses Kraut enthält Alkaloide, das sind Stoffe, die in der Leber zu giftigen Substanzen umgewandelt werden. Besonders bei Pferdehaltern ist die Pflanze gefürchtet, denn Pferde, aber auch Rinder und Schweine reagieren besonders sensibel und schnell auf diese Alkaloide. Fressen Pferde die Blätter des Jakobskreuzkrauts, erkranken sie an einer Leberverhärtung, die von Tierärzten als Schweinsberger Krankheit bezeichnet wird und tödlich verlaufen kann.

Das Kraut kommt vor allem auf unbewirtschafteten Flächen sowie an Wege- und Gewässerrändern vor. Da das Jakobskreuzkraut besser mit der Trockenheit zurecht kommt als andere Wiesenpflanzen, sticht es durch seinen hohen buschigen Wuchs aus den versteppten Flächen heraus. „Daher ist eine vernünftige Weidepflege der Landwirte und Pächter wichtig, um einer weiteren Verbreitung der Giftpflanze vorzubeugen“, erinnert Bürgermeister Christof Heller.

Wirksam ist nur ein Herausreißen mit der Wurzel
Pro Pflanze entstehen 150.000 gut flugfähige Samen, die im Boden bis zu 20 Jahren keimfähig bleiben. Zur wirksamen Bekämpfung der schädlichen Pflanzen gibt es aber nur ein begrenztes Zeitfenster. Die Pflanzen müssen entfernt werden, bevor sie ihre Samen abwerfen können: Zwischen Anfang Juni und spätestens Ende September. Noch wirksamer ist eine Entfernung der Blätterrosette durch Ausstechen im Frühjahr, bevor die Pflanze Blüten entwickelt.
Auf Landwirte und Pferdehalter kommt somit echte Handarbeit zu. Denn das Mittel der Wahl ist die mechanische Entfernung durch Ausreißen / Ausstechen mitsamt der Wurzel, auch dann, wenn vorher Spritzmittel zum Einsatz gekommen sind. Durch diese Spritzmittel entstehen offene Flächen, die für einen „Lichtkeimer“ wie das Jakobskreuzkraut ideal sind. Eine gesäuberte Fläche sollte im folgenden Jahr noch einmal begutachtet werden, denn das Jakobskreuzkraut ist eine zweijährige Pflanze.
Jakobskreuzkraut unterscheiden
Um Jakobskreuzkraut bei der Fütterung von Pferden und Rindern zu verhindern, ist es wichtig, die Pflanze zu erkennen und von anderen gelbblühenden Pflanzen zu unterscheiden.
Indem alle Teile der Pflanze von der Blüte über die Blätter bis zum Stängel identifiziert werden, kann überprüft werden, ob man es mit diesem giftigen Kraut zu tun hat oder ob es sich vielleicht um eine andere Pflanze handelt. Ausführliche Informationen dazu stellt der Hessische Bauernverband zur Verfügung.
„Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Bürgermeister Christof Heller und bittet die Landbesitzer und Pächter von gemeindeeigenen Flächen ein Auge auf die Beseitigung des Jakobskreuzkrauts zu haben.