Über Hüttenberg

Nach zahlreichen Zusammenlegungen und Umstrukturierungen in der Vergangenheit besteht die Gemeinde Hüttenberg seit dem 1. Januar 1977 aus den sechs Ortsteilen Hüttenberg, Rechtenbach, Weidenhausen, Volpertshausen, Reiskirchen und Vollnkirchen, die alle durch ihren eigenen Charakter und ihre eigene Ortsgeschichte geprägt sind.

Der Name Hüttenberg findet seinen Ursprung in einem ehemaligen Gerichts-
und Landbezirk. Er entstammt einem bewaldeten Höhenrücken zwischen
Langgöns und Niederkleen, der Hüttenberg heißt. Die Legende sagt, dass auf diesem „Hüttenberg“ das Gericht getagt hat.

Die Gerichtsverhandlungen dauerten öfters
mehrere Tage und so entstanden einfache Hütten, in denen die Teilnehmer
des Gerichts übernachteten. Das Gericht wurde in der freien Natur unter
Linden oder Eichen abgehalten. Diese Bäume sind deshalb mit der
„Gerechtigkeitswaage“ aus dem Siegel des Hüttenberger Gerichtes von 1797
in das Gemeindewappen aufgenommen. Der Gerichtsbezirk Hüttenberg wird
1246 erstmals urkundlich erwähnt.

Das Hüttenberger Gemeindewappen erinnert an diese Zeit. Es zeigt neben den Eichen- und Lindenbäumen auch die Gerichtswaage aus dem Siegel des Hüttenberger Gerichts von 1797. 

Das moderne Logo der Gemeinde Hüttenberg symbolisiert ebenfalls den Namensgeber der Gemeinde, den Hüttenberg, einschließlich der Gerichtseiche. Die Farbkombination gelb und grün nimmt Bezug auf die für das Landschaftsbild typische Kombination aus Grünland sowie Getreide- und Rapsfeldern.