Immer zu dieser Jahreszeit mehren sich bei der Gemeindeverwaltung die Beschwerden über Grundstücksbewuchs, der die Passierbarkeit der Gehwege und Straßen einschränkt.

Wie sich bei Außenterminen zeigt, sind diese Beschwerden oft berechtigt. Teilweise sind Gehwege kaum noch begehbar, so dass Fußgänger, Rollstuhlfahrer und Kinder auf Fahrrädern auf die Straße ausweichen müssen.

Daher wird an dieser Stelle an alle Grundstückseigentümer appelliert, über der Freude an der schönen Grundstückseinfassung nicht zu vergessen, dass über dem Gehweg eine lichte Höhe von mindestens 2,50 m (bis auf die Grenze zurückschneiden) und über Straßen von mindestens 4,50 m eingehalten werden muss. Unabhängig von der Verkehrssicherungspflicht des Grundstückseigentümers, gebietet schon die gehörige Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse von Kindern, Behinderten und älteren Menschen gerade während der Vegetationszeit den Grundstücksbewuchs an der Grenze öfter zu kontrollieren und ggf. zurückzuschneiden.

Freizuhalten sind auch Verkehrszeichen und Straßenlampen.

Schon im eigenen Interesse sollte darauf geachtet werden, dass die Hausnummer gut erkennbar ist.

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