Gefahrenabwehr übt zu möglichen Folgen einer langen Trockenheit

Bilder brennender Wälder, Niedrigwasser in den Flüssen, Berichte zu Problemen mit der Trinkwasserversorgung – dies alles wurde im Sommer 2019 in unseren Medien thematisiert. Wie können die Behörden, Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Lahn-Dill-Kreis künftig bei ähnlichen Ereignissen agieren und kommunizieren, um eine wirksame Gefahrenabwehr zu sichern?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Katastrophenschutzübung mit insgesamt über 300 mitwirkenden Personen am letzten Wochenende im Oktober. Der Katastrophenschutzstab in der Leitstelle in der Wetzlarer Spilburg hatte ebenso wie die Führungsstäbe der elf teilnehmenden Städte und Gemeinden alle Hände voll zu tun, um die in der Übungslage vorgegebenen Brände zu bekämpfen, die Trinkwasserversorgung zu sichern und Unfallereignisse abzuarbeiten. Die Gemeinde Hüttenberg stellte sich am Übungstag unter der Leitung von Bürgermeister Christof Heller der Erprobung der Zusammenarbeit von Verwaltung und technischen Einsatzleitungen.

Erster Kreisbeigeordneter und für die Gefahrenabwehr zuständiger Dezernent des Lahn-Dill-Kreises Roland Esch und der Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer waren vor Ort, um sich ein eigenes Bild zur Lage und über die Arbeit der überwiegend ehrenamtlichen Kräfte zu machen. Roland Esch sieht den Lahn-Dill-Kreis auch für größere Schadensereignisse gut aufgestellt. Dessen ungeachtet liefert die Auswertung solcher Übungen wichtige Erfahrungen, die zur Weiterentwicklung der bestehenden Handlungskonzepte unverzichtbar sind.

Foto: Manfred Adam

Textauszug: Pressemitteilung LDK


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