Anstieg um 19 Prozent: Verzögerungen bei der Sperrabfall-Abholung möglich

Seit Corona sind die Sperrabfallmengen im Lahn-Dill-Kreis anhaltend hoch. Erstmals kann es daher zu Verzögerungen bei den Abfuhrterminen kommen. Vereinzelt wird die Acht-Wochen-Frist zwischen Anmeldung und Abholung nicht zu halten sein, teilt die Abfallwirtschaft Lahn-Dill mit. Das von ihr beauftragte Abfuhrunternehmen Knettenbrech + Gurdulic arbeitet derzeit bis zu 2500 Abholaufträge pro Monat ab und ist dabei verstärkt auch an Samstagen unterwegs.
In der ersten Jahreshälfte kamen so im Lahn-Dill-Kreis (ohne Stadt Wetzlar) 3.630 Tonnen Sperrabfall zusammen. Das sind 19 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Eine Trendwende ist vorerst nicht in Sicht. Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill bittet die Bürgerinnen und Bürger deshalb um Verständnis, sollte es bei der Auftragsabwicklung zu Verzögerungen kommen. Auch sollten vermeidbare Entrümpelungen möglichst aufgeschoben werden.
Mehr Informationen zur Abfallentsorgung im Lahn-Dill-Kreis gibt es unter www.awld.de.
Foto: Seit Corona sind die Sperrabfallmengen im Lahn-Dill-Kreis deutlich gestiegen.

X