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„Verspielt, verführerisch und vollendet…“

Europäische Salonkultur rund um die Schriftstellerin George Sand in der Alten Kirche in Weidenhausen Unter dem Titel „Wo sich Geist und Klänge treffen“ hatte die Gemeinde Hüttenberg im Rahmen des Kultursommers Mittelhessen zu einem literarisch-musikalischen Nachmittag in die Alte Kirche in Weidenhausen geladen. Jochem Wolff aus Kassel und Armin Diedrichsen aus Hamburg, beides Experten in Sachen Literatur- und Musikgeschichte, stellten nicht nur die Schriftstellerin George Sand mit Zitaten aus privaten Briefwechseln und literarischen Quellen vor, sondern sorgten mit allerlei mit historischem Material belegten Anekdoten für reichlich unterhaltsames Hintergrundwissen. In einem angeregten Zwiegespräch, in dessen Verlauf die beiden Dramaturgen nicht immer einer Meinung waren und es den Zuschauern überließen, sich eine eigene zu bilden, verneigten sie sich tief vor der Grande Dame des 19. Jahrhunderts, aber auch vor der Eleganz ihrer Zeit.

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Wanderkino bezaubert in Weidenhausen

Es war großes Kino, was Charlie Chaplin, Buster Keaton, Stan Laurel und Oliver Hardy und Fatty Airbuckle dem Publikum zu ihrer Zeit boten. Der Mittelhessische Kultursommer brachte das nostalgische Kinoerlebnis am Freitag nach Hüttenberg.
Mit dem „Leipziger Wanderkino“, einem Magirus Deutz aus dem Jahr 1969, der seit 17 Jahren in Deutschland mit Raritäten aus der Stummfilmzeit unterwegs ist, kamen Tobias Rank und Gunthard Stephan nach Weidenhausen.
Gut 100 Zuschauer ließen sich von "Liberty oder die Sache mit der Hose“ und drei weiteren heiteren schwarz-weiß Filmen glänzend unterhalten, darunter „Shoulder Arms“ von und mit dem heiter-melancholischen Charly Chaplin, der als erster Anti-Kriegsfilm heute zu den hochgelobten Kunstschätzen der Stummfilmzeit zählt.
Die Kurzfilme flimmerten am Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus Weidenhausen über die Leinwand. Da ging es nicht nur um Slapstick; auch durchaus besinnliches Kunstkino nahm die Zuschauer gefangen. Die eindrücklichen Szenen wurden von den beiden Musikern am Piano und an der Violine begleitet. Ursprünglich war der Bolzplatz als Aufführungsort geplant, jedoch entschieden sich die Veranstalter aufgrund des unbeständigen Wetters für die Innenvariante des Kulturabends.
Die Bürgergruppe Aktives Weidenhausen hatte den Saal zuvor mit aufwändiger Beleuchtung und vielen Details in ein wahres Sommerkino verwandelt. Da fehlte weder die Popcornmaschine noch die Bewirtung mit Weinen, Sommerlimonaden und deftigen Mahlzeiten.
Die Hüttenberger ließen es sich munden: Sowohl kulinarisch als auch künstlerisch war der Wanderkinoabend ein Genuss. Bildquelle: Michael Schäfer

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Jugendforum Wetzlar und Jugendparlament Hüttenberg erleben Wetzlarer Stadtgeschichte

17 engagierte Jugendliche trafen sich am 4. Juni am Jägerdenkmal in der Hausertorstraße in Wetzlar. Sie alle wollten die Geschichte der Stadt Wetzlar zur Zeit des Zweiten Weltkrieges näher kennenlernen. Zunächst wurde die Geschichte der Häuser rund um das Jägerdenkmal erläutert, dann ging es bereits unter Tage. Herr Norbert Schwarz von der Touristeninformation Wetzlar erklärte den Jugendlichen sehr ergreifend und nachvollziehbar die Nutzung des Stollens als Schutzbunker für die Zivilbevölkerung und Produktionsstätte kriegsrelevanter Güter. Bis zu 3000 Menschen fanden bei Bombenangriffen Schutz in dem Stollen, auf engstem Raum, ohne Frischluft und in Angst. Die tägliche Arbeitssituation von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen unter Tage wurde ebenfalls thematisiert. Die Jugendlichen stellten viele Fragen zu dem damaligen Kriegsgeschehen, so dass die Zeit kaum ausreichte alle Fragen zu beantworten.
Weitere Termine, Informationen und Möglichkeiten für junge Menschen, die sich informieren und in Hüttenberg mitreden wollen gibt es unter jugend@huettenberg.de oder unter 06441/8970506 und 0160/7011654. Interessierte neue Mitwirkende sind im Kinderparlament, Jugendparlament und im Jugendbeirat der Gemeinde herzlich willkommen.

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Hüttenberg feiert: Die neue Sporthalle Rechtenbach ist offiziell eingeweiht

Rechtenbach hat eine neue Sporthalle. Im Rahmen einer bunten Einweihungsfeier fand die Schlüsselübergabe an Bürgermeister Christof Heller statt. Dieser reichte die symbolischen Türöffner an die Schulleiterinnen Doris Fischer (Grundschule) und Monika Hundertmark (Gesamtschule) sowie Erhard Pahlich als 1. Vorsitzenden der SG Rechtenbach weiter. Weitere Fotos finden Sie hier in der Galerie (Bildquelle: Reinhard Gicklhorn) mehr …


Friedhofsmauer in Volpertshausen von Bürgern saniert

Schön sieht sie aus, die sanierte Friedhofsmauer in der Dorfmitte von Volpertshausen. Eine Gruppe von Bürgern hat die rund 140 Jahre alte Mauer auf 32 Metern Länge in ehrenamtlicher Eigenleistung saniert. Dafür trafen sich die insgesamt neun Männer aus drei Generationen an vier Samstagen, um in unterschiedlicher Besetzung fehlende Steine durch zuvor im Steinbruch ausgesuchte passende neue zu ersetzen, die Fugen zu säubern und anschließend mit Zementmörtel zu verfüllen.

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Werner Müller erhält das Bundesverdienstkreuz

Werner Müller aus Rechtenbach erhält am Mittwoch aus den Händen von Landrat Wolfgang Schuster das Bundesverdienstkreuz am Bande. Damit wird er für seinen über Jahrzehnte geleisteten Einsatz in der Kommunalpolitik, in der Kulturpflege und für den Förderverein Diakoniestation Hüttenberg geehrt. "Wenn es einer verdient hat, dann er...", so sei die einstimmige Meinung aller, die davon im Vorfeld gewusst hätten, begann Bürgermeister Christof Heller seine Laudatio

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Landesehrenbriefe für Rolf Reinhardt und Christoph Zörb

Geich zwei Hüttenberger Bürger wurden in der vergangenen Woche mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet: Rolf Reinhardt aus Reiskirchen und Christoph Zörb aus Vollnkirchen erhielten ihre Urkunden aus den Händen von Landrat Wolfgang Schuster im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus. Bildquelle: J. Berns

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Paten/Buddys gesucht für unsere Flüchtlinge

Liebe Hüttenbergerinnen und Hüttenberger,
Sie haben sicher mitbekommen, dass vor allem im OT Hochelheim seit über einem halben Jahr Flüchtlinge und Asylbewerber wohnen. Sie kommen aus verschiedenen Ländern (Afghanistan, Irak, Iran und Syrien) und aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Bildungshintergründen. Zzt. werden sie von einem Freiwilligenteam der „Flüchtlingshilfe Hüttenberg“ betreut. Wir konnten auf diese Weise viele Probleme lösen, und das Zusammenleben im Dorf ist zum größten Teil unproblematisch verlaufen. Die Arbeit dieses Teams wird auch weiter gewährleistet sein. Nun suchen wir Paten für die hier lebenden Flüchtlinge.

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