Rund 60 Bürgerinnen und Bürger waren zu Beginn des Monats ins Rathaus gekommen, um sich von Referent Markus Mattzick aus Hüttenberg in einem Kurzvortrag über Möglichkeiten der Eigenvorsorge im Krisenfall zu informieren. In der anschließenden Diskussion konnten weitere Fragen geklärt werden.

Die Veranstaltung wird im Laufe des Jahres wiederholt werden. Viele Informationen dazu, Links & Downloads stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.

Regionale und länger andauernde Stromausfälle können verschiedene Ursachen haben: Menschliches und/oder technisches Versagen, Extremwetterereignisse, Naturkatastrophen (Erbeben), aber auch Cyber-Angriff oder Anschläge.

Die Dreier-Regel des Survival (Überleben) besagt, dass Bürgerinnen und Bürger für mindestens drei Tage vorsorgen sollen.

Der neue Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe fasst Vorbereitungs- und Handlungsempfehlungen für verschiedene Notsituationen zusammen und stellt Checklisten bereit. Diesen Ratgeber erhalten Sie kostenlos in der Gemeindeverwaltung oder über diese Website https://www.bbk.bund.de/.

Mit dem Vorratskalkulator können Sie Ihren persönlichen Vorrat für 1 – 28 Tage berechnen. Geben Sie dazu die Anzahl der Mitglieder Ihres Haushaltes in das Formular ein, wählen den gewünschten Zeitraum aus und klicken Sie dann auf Berechnen. Die Berechnung basiert auf einer täglicher Energiezufuhr von 2.200 Kilokalorien (Kcal) pro Person. Website: https://www.ernaehrungsvorsorge.de/private-vorsorge/notvorrat/vorratskalkulator

Über den Notstromaggregatrechner können Sie ermitteln, wie viel Strom Sie für dringend benötigte Haushaltsgeräte über ein Notstromaggregat bereitstellen müssen. Verschiedene Gerätearten mit unterschiedlichen Leistungen werden vorgestellt. Website: https://notstromaggregat-diesel.net/notstromaggregat-rechner/

 

Die persönliche Krisenvorsorge muss gut im Haus erreichbar sein (auch nachts/bei Dunkelheit) und beinhaltet Folgendes:

Licht: Taschenlampe mit Batterien oder Kurbel

Wasser: mindestens 2 Liter pro Tag pro Person

Wärme: Kleidung, Decken, Schlafsäcke

Lebensmittel: lange Haltbarkeit, auch ohne Erwärmen genießbar (Schokolade, Müsliriegel, Dosensuppen, vakuumiertes Brot, Kekse, Nüsse)

Hausapotheke: Dringende Medikamente und Erste Hilfe Set

Notstrom: Vor allem wichtig für medizinische Geräte von Patienten zuhause

Hygieneartikel, die auch ohne Wasser funktionieren (Gut zu wissen: auch die Toilettenspülung und die Frischwasserversorgung funktionieren bei Stromausfall nicht).

Informationsbedarf: Batteriebetriebenes Radio oder mit Kurbel

Wichtig: Bevorraten Sie auch den Bedarf für Haustiere.

Weitere Informationen finden Sie über diese Portale:

https://schritt-fuer-schritt-krisenfit.de

https://krisenfit.jetzt.de

https://gfkv.at

https://saurugg.net

 

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